Dr. med. dent. Natalie Paulsen

Zahnärztin für Angstpatienten

Ästhetik - Prophylaxe - Implantologie

Rufen Sie uns an:

Die Spezialistin für die Behandlung von

Angstpatienten im Raum Bonn / Bad Honnef

Parodontose Spezialist

Individuelle und effektive Parodontose Behandlung bei Zahnarzt Dr. Paulsen in Bad Honnef bei Bonn, Zahnfleischentzündung, Zahnfleischrückgang, Zahnfleischbluten erfolgreich behandeln

Behandlung von Parodontitis oder Parodontose

Eine Parodontitis Behandlung ist keine Standard-Therapie, sondern wird individuell, abhängig vom Schweregrad der Parodontitis und anderen Faktoren, in mehreren Stufen durchgeführt. Um das Risiko eines Zahnverlustes zu verringern und somit die eigenen Zähne zu erhalten (oder zumindest die Lebensdauer zu verlängern), ist eine Parodontose Behandlung unerlässlich.
 

Intensive Professionelle Zahnreinigung

Bei Verdacht auf Parodontose führen wir zunächst eine Vorbehandlung durch, die aus einer intensiven Professionellen Zahnreinigung besteht. Im Rahmen der PZR geben wir unseren Patienten auch eine gezielte Anleitung zur richtigen häuslichen Mundhygiene.


Bakterien Analyse mit DNS Sonde

Des Weiteren werden die Bakterien in den erkrankten Zahnfleischtaschen mit modernen molekularbiologischen Methoden (DNS und RNS Sonden) nachgewiesen bzw. analysiert. Mit besonderen Hilfsmitteln werden dabei Keimproben aus der Zahnfleischtasche entnommen und in spezialisierten Labors ausgewertet. Die Ergebnisse helfen, das am besten geeignete Antibiotikum zu finden, das als Ergänzung in der Parodontose Behandlung eingesetzt wird.

Was ist Parodontose, Parodontitis und Gingivitis?

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnbettes, bei der der Zahnhalteapparat abgebaut wird. Umgangssprachlich wird Parodontitis oft als “Parodontose” bezeichnet. Hervorgerufen wird Gingivitis und Parodontitis durch besondere Keime und Bakterien, die sich im Zahnbelag (Plaque), in verkalkten Ablagerungen am Zahnfleischrand (Zahnstein) und vorrangig in verkalkten Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen (Konkremente) befinden. Dort sondern sie Giftstoffe ab, die in der Zahnfleischtasche eine Entzündung verursachen.

Verlauf einer Gingivitis, Parodontitis (Parodontose), sanfte Parodontose Behandlung bei Zahnarzt Dr. Paulsen in Bad Honnef bei Bonn


Anzeichen für Gingivitis und Parodontitis (Parodontose)

Gesundes Zahnfleisch erkennt man an seiner blassrosa Farbe. Die Zahnzwischenräume sind vollständig ausgefüllt und bluten bei Berührung nicht. Erste Anzeichen für eine Erkrankung des Zahnfleisches sind meistens Zahnfleischbluten und Mundgeruch, das Zahnfleisch ist gerötet und geschwollen. In diesem Stadium spricht man noch von einer Gingivitis, die sich unbehandelt allerdings zu einer Parodontitis oder Parodontose entwickeln kann. Die Anzeichen einer Parodontitis oder Parodontose sind Zahnfleischrückgang (Zahnfleisch und Knochen gehen zurück), verlängerte Zahnhälse (Zähne erscheinen „länger“), Schädigung des gesamten Zahnhalteapparates, Zahnfleischentzündung sowie Lockerung der Zähne und letztendlich Zahnausfall. Schmerzen bereitet eine Parodontitis in der Regel kaum und verläuft häufig langsam und schleichend. Es gibt allerdings auch einige spezielle Formen dieser Erkrankung, die einen sehr aggressiven Verlauf haben. Um die Parodontitis frühzeitig zu stoppen, ist es wichtig, schon die ersten Anzeichen sehr ernst zu nehmen und vom Zahnarzt behandeln zu lassen.


Folgen und Risiken einer Gingivitis, Parodontitis oder Parodontose

Die Parodontitis ist nicht nur eine Gefahr für Zähne und den Zahnhalteapparat, sondern auch für den gesamten Körper und kann schwerwiegende Folgen haben:

Zahnausfall:
Zähne verlieren ihren Halt und können – wenn diese Erkrankung unbehandelt bleibt – ausfallen. Statistische Untersuchungen haben ergeben, dass durch Parodontitis jenseits des 40. Lebensjahres mehr Zähne verloren gehen als durch Karies.

Allgemeinerkrankungen:
Nach neuesten Untersuchungen kann eine unbehandelte Parodontitis oder Parodontose auch schwere Allgemeinerkrankungen fördern. Bakterien, die sich in den entzündeten, blutenden Zahnfleischtaschen befinden, können unbemerkt in die Blutbahnen gelangen und im Körper Entzündungen auslösen. Auch ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Diabetis sowie Risiko einer Frühgeburt wird derzeit wissenschaftlich diskutiert. Verlaufsstudien haben ergeben, dass Parodontitis-Patienten ein bis zu 1,7-fach höheres Risiko für eine Verengung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit, KHK) haben.

 
Was fördert eine Gingivitis, Parodontitis oder Parodontose 

Schlechte Einflüsse auf die Mundflora sollten vermieden werden. Dazu gehört vor allen Dingen eine unzureichende Mundhygiene, die zu einer Gingivitis führen kann. Wird diese nicht behandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln. Was viele Patienten jedoch nicht wissen: Auch Stress, Rauchen, Vitaminmangel und bestimmte Allgemeinerkrankungen, wie Zuckerkrankheit (Diabetes), können sich negativ auf den Zustand des Zahnfleisches und Zahnhalteapparates auswirken!


Komplexe Parodontose-Therapie mit vielen Einzelmaßnahmen

Anhand der vorausgegangenen Vorbehandlung und Untersuchung, der Bakterien-Analyse sowie Röntgenaufnahmen aller Zähne, erstellen wir einen individuellen Parodontose-Behandlungsplan, der in mehreren Etappen durchgeführt wird.

  • Entfernung von Ablagerungen in den Zahnfleischtaschen und auf der Wurzeloberfläche der Zähne (Konkremente) sowie Entfernung von entzündlichem Gewebe aus den Zahnfleischtaschen.

  • Anschließend werden die Wurzeloberflächen geglättet und das Zahnfleisch eventuell remodelliert, um optimale Voraussetzungen für eine Ausheilung zu schaffen und weiteren Parodontitis-Erkrankungen vorzubeugen.

  • Falls besonders widerstandsfähige, spezifische Keime und Bakterien, die sich in den Zahnfleischtaschen befinden und die Entzündung immer wieder aufleben lassen können, vorhanden sind, führen wir eine unterstützende Behandlung mit Laserlicht und speziellen Antibiotika durch. Die Anzahl der Parodontitis verursachenden Bakterien wird durch den Einsatz eines Lasers deutlich reduziert und der Heilungsprozess beschleunigt. Ein weiterer Vorteil eines Dental Lasers bei der Parodontose Behandlung: Schmerzen werden vorwiegend vermieden.

Regenerative Verfahren zum Aufbau des Knochens

Moderne Therapiegeräte für die Parodontalbehandlung, wie zum Beispiel ultraschallgetriebene Instrumente, arbeiten heute sehr gewebeschonend. Das Behandlungsspektrum ist allerdings begrenzt. Bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen oder schnell wiederkehrenden Zahnfleischentzündungen lassen sich größere parodontal-chirurgische Eingriffe trotzdem nicht vermeiden. Mithilfe von regenerativen Verfahren, wie z.B. Membranen, Knochenersatzmaterialien und wachstumsfördernden Medikamenten, können Kieferknochen und Gewebe wieder aufgebaut werden. Diese Operationen sind zwar aufwendig, verringern jedoch den Gewebeverlust und sorgen für eine bessere Ästhetik.


Verhinderung einer erneuten Parodontitis – Nachuntersuchung und Nachbehandlung

Um erneuten Zahnfleischentzündungen vorzubeugen, ist eine regelmäßige Nachsorgeuntersuchung im Anschluss an eine Parodontose Behandlung unerlässlich. Die Nachuntersuchung dient auch dazu, die Mitarbeit des Patienten zu kontrollieren und ihn weiter zu motivieren. Gleichzeitig gibt sie dem Zahnarzt die Gelegenheit, lokale Maßnahmen (z. B. Entfernung der harten und weichen Beläge) an einzelnen Zahnhalteapparaten zu wiederholen.


Voraussetzungen für einen langfristigen Erfolg

Der Erfolg einer Parodontalbehandlung hängt von mehreren Faktoren ab. Wie schnell und nachhaltig die Therapie anschlägt, liegt an der Schwere der Parodontitis, am Zustand des Zahnbetts, des Kieferknochens und der Zähne sowie an der Anzahl und Art der krankheitsverursachenden Keime und Bakterien. Auch der Allgemeingesundheitszustand und Erkrankungen wie Diabetes und geschwächtes Immunsystem und nicht zuletzt Rauchen haben einen Einfluss auf Entwicklung und Entstehen der Parodontitis. Bei Rauchern ist das Risiko der Entstehung bzw. des Wiederkehrens der Parodontitis dreimal höher als bei Nichtrauchern.

Um das Parodontitis-Risiko langfristig zu senken, ist ein individuelles Prophylaxe-Programm dringend zu empfehlen. Ein wichtiger Baustein dieser Individualprophylaxe ist

  • die professionelle Zahnreinigung (PZR), bei der Zähne und Zahnfleisch gereinigt und gepflegt werden, Zahnstein, Plaque und hartnäckige Verfärbungen entfernt und die Zähne poliert werden. So können sich neue Bakterien nicht so schnell anheften.

  • Und eine sorgfältige, korrekte häusliche Mundhygiene.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Je früher eine Gingivitis oder Parodontitis (Parodontose) erkannt und behandelt wird, umso besser die Heilungschancen. Sollte ihr Zahnfleisch bluten, entzündet sein oder sogar zurückgehen, ist meist schon eine Gingivitis oder Parodontitis eingetreten. Warten Sie nicht, bis es weh tut! Mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und professionellen Zahnreinigungen sowie konsequenter und korrekter häuslicher Mundhygiene können unangenehme parodontale Konsequenzen vermieden werden.

 

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf - wir beraten Sie gerne.
Telefon:   oder E-Mail

Ihr Zahnarztpraxis-Team in Bad Honnef bei Bonn